7 Besten Kondenstrockner (Februar 2019)

Finden Sie die 7 besten Kondenstrockner, die bei den Tests und den 2.660 Bewertungen am besten abgeschnitten haben.

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#1
AEG T8DE76595 AEG T8DE76595
Kondenstrockner
✓ 4.9 von 5 (16 bewertungen)
Guter Preis
702 369 EUR
95
#2
Bosch WTG86400 Bosch WTG86400
Kondenstrockner
✓ 4.7 von 5 (393 bewertungen)
406 EUR
94
#3
Beko DC 7130 N Beko DC 7130 N
Kondenstrockner
✓ 4.6 von 5 (1950 bewertungen)
290 EUR
92
#4
Amica WTK 14312 W Amica WTK 14312 W
Kondenstrockner
✓ 4.6 von 5 (88 bewertungen)
315 EUR
92
#5
Miele TDA 150 C Miele TDA 150 C
Kondenstrockner
✓ 4.5 von 5 (162 bewertungen)
709 EUR
91
#6
Siemens WT46G401 Siemens WT46G401
Kondenstrockner
✓ 4.7 von 5 (44 bewertungen)
461 EUR
91
#7
Grundig GTN 37110 G Grundig GTN 37110 G
Kondenstrockner
✓ 4.9 von 5 (7 bewertungen)
429 EUR
00
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Die aktuell besten Preise im Überblick

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AEG T8DE76595
369 EUR 702 EUR
Bosch WTG86400
406 EUR 416 EUR
Miele TDA 150 C
709 EUR 707 EUR
Grundig GTN 37110 G
429 EUR 429 EUR
Beko DC 7130 N
290 EUR 286 EUR

AEG T8DE76595 Bosch WTG86400 Beko DC 7130 N Amica WTK 14312 W Miele TDA 150 C
Score
95 100
94 100
92 100
92 100
91 100
(4.9)
16 bewertungen
(4.7)
393 bewertungen
(4.6)
1950 bewertungen
(4.6)
88 bewertungen
(4.5)
162 bewertungen
Preis 369 EUR 406 EUR 290 EUR 315 EUR 709 EUR
Testresultate
Energieeffizienzklasse
Jährlicher Energieverbrauch 259 kWh 561 kWh 504 kWh 561 kWh 494 kWh
Trocknungseffizienzklasse
 ABCDEFG 
 ABCDEFG 
 ABCDEFG 
 ABCDEFG 
 ABCDEFG 
Typ Kondensieren Kondensieren Kondensieren Kondensieren Kondensieren
Beladung 9 kg 8 kg 7 kg 8 kg 7 kg
Geräuschpegel 65 dB 65 dB 65 dB 69 dB 63 dB
Dampffunktion
Wärmepumpentechnologie

Kondenstrockner - Ein Guide zum richtigen Gerät

Der Wäschetrockner ist in vielen Haushalten der heutigen Zeit Standard. Allerdings gibt es bei der Auswahl einiges zu beachten. So gibt es nicht nur einfach 'einen' Trockner. Dank der fortgeschrittenen Technik hat sich bisweilen ein Sortiment an Geräten entwickelt, die unterschiedlich arbeiten. So gibt es beispielsweise Wäschetrockner, die mit einem Abluftverfahren arbeiten, andere nutzen eine Wärmepumpe. In diesem Guide und Ratgeber möchten wir hingegen sämtliche Informationen zusammenfassen, die sich rund um den Kondenstrockner drehen. Trotz der Einführung des Wärmepumpentrockners ist er nämlich nach wie vor ein Gerät, welches nach wie vor gerne gekauft wird. Wir erläutern, wie die Technik funktioniert, welche Vorteile der Trockner gegenüber anderen Technologien hat und vor allem, worauf man beim Kauf achten sollte.

Der Trockner - Eine kleine Geschichte

Der erste Wäschetrockner - damals noch handbetrieben - wurde etwa um 1800 von M. Pochon in Frankreich entwickelt. Wie bei allem anderen strebte der Mensch jedoch danach, Dinge vorteilhafter zu gestalten, sie elektrisch anzubinden. Der erste Wäschetrockner, der mit Elektrizität arbeitete, kam etwa zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf den Markt. Damals waren seine Fähigkeiten aber nach wie vor nur bestimmten Schichten der Gesellschaft vorbehalten, da der Mensch an sich ohnehin schon froh sein konnte, wenn er eine elektrische Waschmaschine besaß. Um etwa 1940 kam Brooks Stevens schließlich auf die Idee, das Gerät mit einem Glasfenster auszustatten, was sich bis heute allerdings nicht durchsetzen konnte und somit der Waschmaschine vorbehalten bleibt. In Europa entwickelte unterdessen Miele den ersten europäischen Wäschetrockner und brachte ihn 1958 auf den Markt. Das Prinzip, welches damals entwickelt wurde, hat sich bis heute durchgesetzt. Lediglich die Funktionen und das Design des Gerätes hat sich über die Jahre hinweg etwas verändert. Inzwischen gibt es neben dem Kondenstrockner den Wärmepumpentrockner als auch den Ablufttrockner.

Wie arbeitet ein Kondenstrockner? - Etwas zur Technik

Wer sich für einen Kondenstrockner entscheidet, weiß häufig nicht einmal, wie das Gerät arbeitet. Daher möchten wir hier zusammenfassen, wie der Trocknungsvorgang eigentlich vonstatten geht, wenn man die feuchte Wäsche ins Gerät gegeben hat. Eine kompakte Erklärung für die Art der Trocknung wäre, dass sich die Wäsche innerhalb des Geräts in einem geschlossenen Kreislauf befindet.

Innerhalb des Geräts herrscht eine kühle Umgebung, die Luft wird zunächst erwärmt. Dadurch sinkt die relative Luftfeuchtigkeit. Der Sinn und Zweck dieser Aktion liegt darin, dass warme Luft eher dazu in der Lage ist, Feuchtigkeit aufzunehmen. Dadurch entsteht ein trocken-warmes Milieu innerhalb der Maschine. Sie bläst anschließend diese Luft immer wieder durch die Wäsche, die während des Vorgangs umgewälzt wird und somit von allen Seiten in Kontakt mit der warmen Luft kommt. Auf diesem Weg wird die Wäsche praktisch mit der Zeit getrocknet. Allerdings fehlt hier noch ein wichtiger Zwischenschritt.

Unter der Trommel, in dem die Wäsche liegt, befindet sich ein Kondensator. Dieser hat die Aufgabe, die Feuchtigkeit aus der warmen Luft zu filtern. Um in den Kondensator zu gelangen, muss die feucht-warme Luft allerdings wieder abgekühlt werden, damit sie kondensiert. Dieser Vorgang wird durch integrierte Bleche gewährleistet, die zusätzlich zwischen Trommel und Kondensator angebracht sind. Die Feuchtigkeit wird zu Kondenswasser, die Luft wird wieder in die Trommel geleitet und erwärmt. Somit ist der Kreislauf komplett.

Was geschieht mit dem Kondenswasser nach der Filterung?

Das abgeleitete Kondenswasser muss irgendwo hin. Hierfür ist eine zusätzliche Pumpe im Gerät integriert, die zyklisch arbeitet und das Kondenswasser durch einen Schlauch wieder nach oben befördert. Dort befindet sich bei neueren Geräten ein Behälter, in dem das Kondenswasser gesammelt wird. Er ist dann von Zeit zu Zeit zu leeren, damit er nicht überläuft.

Eine Alternative, welche bei den früheren Geräten Anwendung fand, ist eine Beförderung nach draußen mittels eines Schlauchs, der sich an der Rückseite des Geräts befindet. Dieser Schlauch wird mit einem Abwasseranschluss verbunden und somit das gesammelte Wasser umgehend abtransportiert.

Wohin mit den Flusen?

Durch das Umwälzen der Wäsche lagern sich innerhalb des Trockners Flusen ab. Dies sind kleinere Partikel, die sich beim Waschgang gelöst haben und nun während des Trocknens von der Wäsche getrennt werden. Im Normalfall würden sich diese Flusen innerhalb des Trockners ansammeln. Die heutige Technik ermöglicht jedoch eine Vorgehensweise, welche die Flusen in einem speziellen Netz sammelt. Dieses Netz sollte entsprechend nach jedem Trockengang gesäubert werden.

Der Grund für das Flusensammeln besteht darin, dass die Maschine dadurch nicht beeinträchtigt wird und sich zusätzlich ihre Lebensdauer verlängert, was für jeden Verbraucher selbstverständlich von Vorteil ist.

Vor- und Nachteile des Kondenstrockners gegenüber anderen Ausführungen

Wer sich für einen Kondenstrockner entscheidet, hat sowohl Vor- als auch Nachteile zu erwarten. Nachfolgend haben wir diese einmal anschaulich zusammengefasst, damit man sich selbst ein Bild machen kann:

Vorteile

  • direkter Abtransport der Flüssigkeit
  • abgegebene Wärme spart im Winter Heizenergie ein
  • sind nicht von einem Abluftschlauch abhängig
  • leichtere Handhabung
  • Nachteile

  • verbraucht meist etwas mehr Strom als Ablufttrockner (etwa 10 Prozent)
  • sind etwas teurer als Ablufttrockner
  • befeuchtet die Umgebungsluft
  • Ein sehr großer Vorteil ist bei einem Kondenstrockner selbstverständlich der integrierte Behälter für die kondensierte Flüssigkeit. Während es bei einem Ablufttrockner heutzutage noch Sitte ist, den Schlauch einfach aus dem Fenster zu hängen, ist dies beim Kondenstrockner nicht erforderlich. Zwar verbraucht er etwas mehr Strom, heizt aber im Winter auch die Umgebungsluft. Dies wiederum erweist sich im Sommer als kleiner Nachteil. Die Handhabung fällt bei einem Kondenstrockner aufgrund des nicht vorhandenen Schlauchs als vorteilhaft. Außerdem kann das Gerät frei aufgestellt werden und ist nicht zwingend abhängig davon, dass es einen Abwasseranschluss in der Nähe gibt.

    Alternative Wärmepumpentrockner

    Was zum Nachteil eines Kondenstrockners zählt, wird mit dem Wärmepumpentrockner kompensiert. Dieser ist genauso aufgebaut wie der Kondenstrockner, doch besitzt er die Eigenschaft, dass er die feuchte Luft nicht nach außen abgibt und somit beispielsweise die Fenster in der Umgebung nicht beschlagen. Die Umgebungsluft wird nur minimal erwärmt.

    Im Prinzip ist der Wärmepumpentrockner eine weiterentwickelte Version des Kondenstrockners. Dies schlägt sich allerdings auch sehr häufig im Preis nieder, denn der Wärmepumpentrockner ist oftmals sehr viel teurer als ein normaler Kondenstrockner. Dies ist auch der maßgebliche Grund, warum sich viele nach wie vor für das einfachere Modell entscheiden.

    Die Eigenschaften eines Kondenstrockners

    In den nachfolgenden Abschnitten möchten wir einmal unter die Lupe nehmen, welche Eigenschaften die heutigen Kondenstrockner besitzen. Wir klären alle Fragen in Bezug auf den Verbrauch, die Funktionen und Programme. So lässt sich ein umfassender Überblick erlangen, mit welchen Funktionen in der heutigen Zeit ein solcher Trockner ausgestattet ist.

    Fassungsvermögen

    Beim Fassungsvermögen ergeben sich aus den unterschiedlichen Modellen starke Unterschiede. Dieser Faktor spielt beim Kauf stets eine große Rolle und ist abhängig von den eigenen Wünschen als auch von der Zahl der Personen, die im Haushalt leben. So sind beispielsweise Singles auch mit einem kleineren Fassungsvermögen gut bedient, bei einer drei- oder vierköpfigen Familie sind 7 oder 8 Kilogramm durchaus angemessen. Für größere Wäschestücke gibt es selbstverständlich auch besondere Trockner, die ein Beladungsvolumen zwischen 9 und 10 Kilogramm aufweisen. Sie lassen sich perfekt einsetzen, wenn man beispielsweise ab und zu auch mal die Bettdecke in den Trockner geben möchte. Leider gilt auch hierbei, dass je höher das Fassungsvermögen, desto höher kann der Preis ausfallen.

    Geräuschpegel

    Jeder Trockner entwickelt bei seiner Arbeit einen gewissen Geräuschpegel, den man beim Kauf nicht außer Acht lassen sollte. Er ist daher so wichtig, weil er zum Teil so laut sein kann, dass man sich selbst bei geschlossener Tür noch gestört fühlen kann. Es gibt jedoch Modelle, die sich auch im Badezimmer unterbringen lassen und dort kaum eine Geräuschentwicklung haben. Gemessen wird die Lautstärke, wie bei allen anderen Elektrogeräten auch, in Dezibel. Bei Trocknern kann dieser Wert durchaus bis zu 70 Dezibel hoch sein, oder sogar noch etwas höher. Generell gilt: Je geringer der Wert, desto leiser ist das Gerät.

    Schontrommel mit Beleuchtung

    Fast jeder kennt es von den älteren Geräten, deren Trommeln eine bestimmte Struktur hatten und man nach Ende des Trockenvorgangs das eine oder andere Shirt mit Löchern übersäht war. Dies ist in der heutigen Zeit der Kondenstrockner kein Problem mehr. Die meisten Hersteller haben bezüglich der Struktur bei ihren Trommeln eine Lösung gefunden, diese so zu gestalten, dass die innenliegende Wäsche möglichst schonend behandelt wird und nicht mehr hängenbleibt. Wer mit der Hand vor dem Einlegen in die Trommel fasst und über die Struktur streicht, sollte bei wirklich guten Maschinen spüren, dass hier nicht das geringste Verletzungsrisiko besteht. Außerdem sind die meisten Trommeln in der heutigen Zeit mit einer zusätzlichen Beleuchtung versehen. Dies gewährleistet während der Arbeit am Gerät eine bessere Übersicht.

    Sensor-Steuerung, die vor dem Einlaufen schützt

    Für diese Technologie haben alle Hersteller einen anderen Namen. Die Funktion ist allerdings nach wie vor dieselbe. Während es bei älteren Modellen noch Gang und Gebe war, eine Nummer größer bei den Wäschestücken zu kaufen, weil sie im Trockner einliefen, besitzen heutzutage viele Geräte eine Sensortechnik, welche gewährleistet, das dies nicht passiert. Dazu kommen unterschiedliche Programme, die einen derartigen Prozess unterbinden. Der Grund für das Einlaufen ist eine häufig viel zu heiß eingestellte Temperatur und dass die Wäsche regelrecht übertrocknet wird. Daher regelt der Trockner bei den entsprechenden Modellen, dass er länger läuft, dafür aber nicht auf einer gefährlich werdenden, höheren Temperatur. Dank dieser Einrichtung ist es auch möglich, dass die Wäsche noch leicht feucht aus dem Trockner kommt. Die Einstellungen am Gerät werden oftmals als 'mangelfeucht', 'bügelfeucht', 'schranktrocken' oder 'extratrocken' bezeichnet.

    Übersichtliches LED-Display oder Touchscreen

    Während viele Modelle früher nur über ein Einstellrad verfügten, sind die heutigen Geräte mit einem zusätzlichen Display ausgestattet. Dieses Display kann unterschiedlich groß sein und beinhaltet sämtliche Informationen rund um den Trocknungsvorgang. Das bedeutet, dass hier folgende Informationen zu entnehmen sind:

  • Programmeinstellung
  • gewählte Zusatzfunktion
  • verbleibende Zeit
  • Temperatur
  • aktuelle Programmstufe
  • Beleuchtung an/aus
  • Signal an/aus
  • Anhand dieser Informationen ist es dem Nutzer jederzeit möglich, die komplette Kontrolle über den aktuellen Trocknungsvorgang zu behalten. Während es bei vielen Geräten nach wie vor der Fall ist, dass ein LED-Display integriert ist, gibt es auch moderne Maschinen, die mit einem Touchscreen bedient werden. Hier wird einfach per Fingerzeig ausgewählt, wie die Wäsche getrocknet werden soll und welche zusätzlichen Einstellungen man gerne vornehmen möchte.

    Anti-Vibrations Design

    Auch der Trockner hat leider die gleiche Eigenschaft wie die Waschmaschine: Durch die Vibrationen fängt er leicht an, zu wandern und kann nach Beendigung des Vorgangs an einem ganz anderen Platz stehen, als ursprünglich. Um das zu verhindern, werden bei den meisten Geräten Gummimatten untergelegt, die eine übermäßige Vibration des Geräts unterbinden. Viele der heutigen Trockner besitzen ein spezielles Design, welches so ausgelegt ist, dass die Maschine besonders sicher steht und das typische Wandern ausbleibt. Allerdings ist auch das, wie einige andere Funktionen, kein Standard, der heutzutage serienmäßig verbaut wird.

    Option zur Verbindung ins Heimnetz

    Weil heutzutage immer mehr der Trend dazu übergeht, alles per Heimnetz zu bedienen, über das Internet, sind einige der neueren Geräte mit einer entsprechenden Technologie ausgestattet, die es ihnen ermöglicht, sich ans Internet zu koppeln und so Teil des Heimnetzes zu werden. Auf diesem Weg lassen sie sich per App steuern, selbst wenn man sich gar nicht zu Hause befindet. Wer beispielsweise unterwegs ist und Wäsche daheim im Trockner liegen hat, kann von unterwegs die Maschine ganz einfach ausschalten. Diese Art des Komforts hat sich bisher noch nicht ganz durchgesetzt, ist aber wohl ein Aspekt, der zukünftig immer mehr an Bedeutung gewinnen dürfte.

    Flusensieb & besondere Reinigungsmöglichkeiten

    Für Flusen, die sich in der Maschine sammeln, besitzt in der heutigen Zeit jeder Trockner ein Flusensieb, welches nach jedem Trocknungsgang zu kontrollieren ist. In der Regel wird das Sieb gleich nach der Trocknung gereinigt, weil die Menge der Flusen den Trocknungsvorgang behindern, verbleiben sie stattdessen in der Maschine. Eine Alternative, die sich immer mehr durchsetzt, sind besondere Systeme, die so konstruiert sind, dass lediglich alle zehn bis 20 Trocknungsgänge eine Reinigung erforderlich ist. Allerdings hat sich diese Technik noch nicht bei allen Herstellern eingebürgert. Was die Reinigung angeht, wird bei vielen Maschinen auch der Kondensator von Zeit zu Zeit gereinigt. Hier sollte ein entsprechender Zugriff möglich sein, ohne dass man hierfür den Fachmann kommen lassen muss. Allerdings ist die Reinigung des Kondensators bei weitem seltener notwendig als beim Flusensieb.

    Etwas zur Energieeffizienzklasse

    Ein Grund, warum sich nach wie vor so manche gegen den Kauf eines Trockners entscheiden, ist die Energieeffizienz. Der erhöhte Stromverbrauch, welcher pro Trocknung etwa 90 Eurocent kostet, schreckt viele ab. Ein fortschrittlicher Kondenstrockner der heutigen Zeit hat mindestens die Energieeffizienzklasse B, wobei die Bewertungskriterien sehr streng sind.

    Ein guter Kondenstrockner (hier am Beispiel eines Modells des Herstellers Siemens) verbraucht etwa 616 Kilowattstunden pro Jahr. Die Grundlage hierfür sind 160 Trocknungszyklen, bei denen das Standard-Baumwollprogramm läuft und die Maschine vollständig befüllt wurde. Fakt ist allerdings auch, dass der reguläre Verbrauch stets von der Art der Nutzung abhängig ist und von der Häufigkeit des Einsatzes.

    Sonstige Funktionen eines Kondenstrockners

    Als sonstige Funktionen oder Eigenschaften kommen vor allem Punkte in Sachen Komfort zur Sprache. Viele der Geräte besitzen einen Komfortverschluss, der sich nach Beendigung des Trocknungsvorgangs leicht zu öffnen ist. Die meisten Türen sind jedoch nur zu einer Seite hin zu öffnen, der Anschlag lässt sich nicht verändern. Ein weiterer Punkt des Komforts liegt in dem Behälter, in dem das Kondenswasser gesammelt wird. Viele Maschinen lassen es zu, dass dieser Behälter komplett entnommen und geleert werden kann. Andere sind fest mit der Maschine verbunden und müssen mit einer etwas komplizierteren Vorgehensweise entleert werden. Und zuletzt sind zahlreiche Modelle mit einer Kindersicherung ausgestattet, welche verhindert, dass Kinder während der Trocknung das Programm abbrechen, oder einfach die Trommel öffnen können.

    Die Programme des Kondenstrockners - Eine Sache für sich

    Bei den Programmen sind Kondenstrockner wirklich sehr unterschiedlich. Hier richtet sich die Bezeichnung als auch die Menge stark nach dem Modell als auch nach dem Preis. Daher möchten wir nachfolgend einmal ein paar Fakten zu den Programmen zusammenfassen.

    Ein Überblick zur Programmvielfalt

    Ein jeder Kondenstrockner ist mit einem bestimmten Kontingent an Programmen ausgestattet, aus denen der Nutzer jeweils wählen kann. Einige davon werden als Grundprogramme bezeichnet, weitere Dinge sind lediglich Zusatzfunktionen, die man zu seinem Vorteil nutzen kann. Hier einmal eine übersichtliche Tabelle:

     

    Standardprogramme Sonderprogramme Trocknungsgrad Zeitprogramme
    Baumwolle

    Feinwäsche

    Pflegeleicht

    Sparprogramm

    Kurzprogramm

    Auffrischen

    Duftprogramm

    Eco

    Mangelfeucht

    Bügelfeucht

    Schranktrocken

    Extratrocken

    Schnelltrocknen

    Schontrocknen

    Wolle

    Knitterschutz

    Selbstverständlich gibt es je nach Hersteller auch noch weitere Programme, die beispielsweise Allergiker gut gebrauchen können, oder die Entfernung von Tierhaaren ermöglichen. Allerdings gehören sie nicht zum regulären Standard. In den nächsten Abschnitten erläutern wir einmal ein paar Details, die es zu unterschiedlichen Programmen zu wissen gibt. Einige Begriffe erklären sich von selbst, daher sind in den Absätzen nicht alle oben aufgeführten Programme zu finden.

    Auffrischen

    Das Auffrischen ist ein spezielles Programm, welches sich besonders für Kleidung eignet, die lediglich einmal getragen wurde. Im Prinzip übernimmt hier der Trockner die Aufgabe, die gewöhnlich ebenso frische Luft erledigen würde, hinge man das Kleidungsstück auf einem Bügel nach draußen. Es kommt frische Luft herein und verbrauchte Gerüche werden entfernt.

    Knitterschutz

    Wenn ein Wäschestück aus dem Trockner kommt, ist es für gewöhnlich relativ verknittert, was das anschließende Bügeln erschwert. Wählt man hingegen das Programm, läuft der Trockner noch eine Weile weiter, auch wenn er eigentlich fertig ist. Das weitere Umwälzen der Wäsche sorgt zumindest für eine gewisse Zeit dafür, dass in der Wäsche keine Knitterfalten entstehen, die sich nur schwer wieder ausbügeln lassen.

    Schnelltrocknen

    Dieses Programm sollte man wirklich nur wählen, wenn es einfach schnell gehen muss. In der Regel brauchen die meisten Trockner für dieses Programm zwischen 30 und 45 Minuten. Das Problem: Beim Einsatz dieses Programms geht ein sehr hoher Energieverbrauch damit einher, da die Wäsche nur eine gewisse Zeit in der Maschine hat, ehe sie trocken sein muss.

    Schontrocknen

    Dieses Programm kann man als den Gegensatz zum Schnelltrocknen bezeichnen. Hier braucht die Maschine eben so lange, wie sie braucht, um die Wäsche zu trocknen. Der Vorteil: Auch empfindliche Wäschestücke können auf diese Art getrocknet werden. Viele Hersteller stellen dieses Programm außerdem so ein, dass die Trommel sich zusätzlich zur verbesserten Struktur noch langsamer dreht, damit nichts von der Wäsche beschädigt wird.

    Duftprogramm

    Eigentlich handelt es sich hier nicht unbedingt um ein Programm, eher um eine Zusatzfunktion, die man nutzen kann. Leider haben es Wäschetrockner vermehrt an sich, dass sie mit der Zeit im Innenraum relativ verbraucht riechen, was sich auch manchmal auf die Wäsche niederschlägt. Sie nimmt in diesem Fall den typischen Trocknerduft an. Manche Geräte verfügen daher über eine Funktion, die einen Duft versprüht, um den typisch gelagerten Wäscheduft zu überlagern. Die Wäsche riecht dann meist, als wäre sie frisch gewaschen.

    Wie man den richtigen Kondenstrockner finden kann

    Wer im Begriff ist, sich einen neuen Kondenstrockner anzuschaffen, macht sich wahrscheinlich viele Gedanken darum, welches Modell es schlussendlich werden soll. Der Weg dorthin ist gepflastert mit Entscheidungen, die jeder für sich selbst und seinen Bedarf treffen muss. Wir haben daher nachfolgend einmal alle Dinge zusammengefasst, an die man bei einem Kauf denken sollte. Außerdem beleuchten wir, welche Hilfen man in Anspruch nehmen kann. Dann fällt auch die Entscheidung nicht mehr allzu schwer.

    Welche Kriterien spielen beim Kauf generell eine Rolle?

    Um den richtigen Trockner für den eigenen Bedarf zu finden, ist es wichtig, sich selbst ein paar Kriterien zu überlegen, die für den Kauf wichtig sein könnten. Beispielsweise ist es für manche sehr wichtig, wie viel die Maschine fassen kann. Für andere wiederum, ob sie integrierbar ist. Hier einmal ein kleiner Überblick zu den Fragen, die man für sich beantworten sollte:

  • Wie viel soll die Maschine fassen können?
  • Wie laut darf sie sein?
  • Welche Programme und Sonderfunktionen brauche ich?
  • Soll das Wasser direkt ablaufen oder reicht der Behälter?
  • Je nachdem, für welche Zwecke man den Trockner gebraucht, reicht auch einer, der ein geringeres Fassungsvermögen vorweist. Bei einer drei- oder vierköpfigen Familie hingegen ist dies ein Punkt, den man nicht vernachlässigen darf. Die Lautstärke ist ein weiteres Kriterium, nach dem man sich richten sollte. Steht der Trockner im Waschkeller, oder wird er hingegen direkt im Badezimmer aufgestellt? Wenn letzteres der Fall ist, sollte das Gerät möglichst leise sein. Dann spielt die Art der eigenen Kleidung eine Rolle. Wer beispielsweise viele Wollstücke hat, oder aber Outdoorbekleidung, legt sicherlich Wert auf bestimmte Programme, welche die Wäsche entsprechend schonend behandeln.

    Welche Marken stellen Kondenstrockner her?

    Für den Anfang ist es ganz hilfreich zu wissen, welche Hersteller innerhalb Deutschlands überhaupt einen Kondenstrockner im Angebot haben. Daher haben wir nachfolgend die Unternehmen mal in einer Liste zusammengefasst:

  • AEG
  • AEG Electrolux
  • Amica
  • Bauknecht
  • Beko
  • Blomberg
  • Bomann
  • Bosch
  • Candy
  • Comfee
  • Dryfix
  • Gehrig
  • Gorenje
  • Grundig
  • Haier
  • Hoover
  • Hotpoint
  • Kibernetik
  • Klarstein
  • LG
  • Miele
  • PKM
  • Samsung
  • Siemens
  • Whirlpool
  • Die Hersteller sind in dieser Liste rein nach Alphabet sortiert, über die Qualität hingegen sagt sie nichts aus. Was man allerdings sagen kann, ist dass die Preise bei den verschiedenen Herstellern stark variieren kann. Etwas unbekanntere Unternehmen fordern in der Regel einen geringeren Preis. Allerdings ist es hier wirklich empfehlenswert, sich im Vorfeld über die Funktion der entsprechenden Geräte zu informieren.

    Noch etwas zur Effizienz - Kondensationseffizienzklasse

    Neben der Energieeffizienzklasse werden bei Kondenstrocknern auch Werte zur Kondenstationseffizienzklasse angegeben. Auch dieser Wert sollte bei dem Neukauf eines Gerätes eine große Rolle spielen. Der hier angegebene Wert bezieht sich auf den Trocknungsvorgang, bei dem der Trockner selbstverständlich nie die gesamte Feuchtigkeit der Wäsche entzieht, die in dem Behälter gesammelt wird. Wie bereits zuvor gesagt, geben Kondenstrockner auch eine gewisse Feuchtigkeit in die Umgebung ab. Bei der Kondensationseffizienklasse wird angegeben, wie das Mengenverhältnis zwischen aufgefangenem und abgegebenen Kondenswasser ist. Was man sagen kann: Je höher der Anteil des Wassers im Behälter, desto besser ist auch der Trockner. Ergo: Ein effizient arbeitender Trockner gibt, auch wenn seine technischen Eigenschaften eine Abgabe an die Umgebung standardmäßig beinhalten, so wenig Luft wie möglich nach außen ab.

    Inwieweit ist er zu integrieren?

    In den meisten Fällen steht der Trockner im Badezimmer oder aber im Waschkeller. Es gibt jedoch auch immer mehr Menschen, die dank des beschränkten Platzangebots ihre Haushaltsgeräte in die Küche integrieren. Es ist demnach erforderlich, beim Kauf darauf zu achten, ob der Trockner auch unter einer Arbeitsplatte seinen Platz finden kann. Er darf dann eine bestimmte Höhe nicht überschreiten. Ähnlich sieht es mit der Tiefe aus. Gewöhnliche Küchenschränke variieren in der heutigen Zeit zwischen einem Maß von 40 bis 60 Zentimetern. Die entsprechende Tiefe sollte auch der Trockner nicht überschreiten, da er sonst unter der Arbeitsplatte hervorschaut. Wird das Gerät hingegen im Waschkeller oder aber Badezimmer aufgestellt, spielt die Integration keine so große Rolle.

    Eine Ausnahme gibt es hierbei aber doch: Viele stellen den Trockner aufgrund des Platzmangels gerne direkt auf die Waschmaschine! Dementsprechend spielt auch die Tiefe der Waschmaschine eine große Rolle bei der Auswahl des richtigen Modells.

    Welche Hilfen gibt es noch für den Kauf?

    Wer bereits eine Vorstellung davon hat, welches Modell es werden könnte, kann nun dazu übergehen, sich von der Funktion und Qualität zu überzeugen. Und zwar, indem er Erfahrungsberichte liest, die man im Internet finden kann. Welche Quelle man dabei nutzt, ist dabei allgemein unerheblich. Fakt ist lediglich, dass größere Online-Shops sicherlich ein breit gefächertes Repertoire an Bewertungen aufweisen kann, während man bei kleineren Shops vergeblich danach sucht.

    Der Vorteil solcher Bewertungen liegt darin, dass man sich selbst ein Bild von der Funktion der Maschine machen kann und zudem auch noch negative Seiten aufgezeigt bekommt - Wenn denn welche vorhanden sind. Häufig ist es so, dass man sich bereits für ein bestimmtes Modell entschieden hat und bekommt dann im Rahmen der Bewertungen zu lesen, dass sich mit ihm nur Probleme ergeben, oder Dinge, an die man selbst noch nicht gedacht hat. Derlei Bewertungen sind in jedem Fall eine gute Möglichkeit, einen noch besseren Eindruck von dem Gerät zu bekommen. In manchen Fällen ist es sogar so, dass einem direkt eine Alternative geboten wird.

    Diese Bewertungen oder Informationsfindung ist übrigens auch eine gute Gelegenheit, um festzustellen, dass es vielleicht sogar ein neues Modell gibt, welches mehr Funktionen aufweist, eine bessere Bewertung hat, oder ähnliches. Allgemein können derlei Bewertungen sehr gut weiterhelfen.

    Testberichte sind ebenfalls hilfreich

    Eine weitere Quelle für Informationen sind Testberichte, die man im Internet nachlesen kann. Sie werden oftmals von Fachleuten angefertigt, die sowohl das gewählte Modell als auch andere des Herstellers, oder die anderer Unternehmen unter die Lupe nehmen und sie gegenüberstellen. Ein bekanntes Portal für solche Testberichte ist die Stiftung Warentest. Sie nimmt von Zeit zu Zeit immer wieder eine Handvoll der aktuellen Modelle auf dem Markt und testet sie auf ihre Qualität und Funktion. Zwar ist dieser Service kostenpflichtig, kann aber bei der Wahl ungemein helfen. Kostenfreie Alternativen sind aber ebenfalls im Internet zu finden. Auch hier werden Qualitätsmerkmale und Eigenschaften näher unter die Lupe genommen, so dass ein besserer Eindruck möglich ist.

    Eines sollte hier allerdings gesagt werden: Die Testportale gehen bei ihren Tests stets von einer bestimmten Situation aus. Für einen Trockner nimmt das Portal beispielsweise eine dreiköpfige Familie und simuliert über einen Zeitraum von mehreren Wochen hinweg, wie gut sich das Gerät im Alltagsgebrauch macht. Die Ergebnisse können in einem Singlehaushalt - wo der Alltag ein völlig anderer sein kann - absolut von dem abweichen, was das Testportal durchtestet. Daher ist es empfehlenswert, die Tests hauptsächlich als Richtlinie zu behandeln, als Empfehlung. Daher kann beispielsweise ein schlechter getestetes Gerät für den eigenen Bedarf ideal sein, während der Testsieger absolut überdimensioniert erscheint.

    Fazit - Mit den richtigen Infos erlangt man leicht den richtigen Kondenstrockner

    Beim Erwerb eines neuen Kondenstrockners ist es immer empfehlenswert, nicht nur vor die Einfüllklappe zu schauen, sondern auch, was dahinter passiert. Wie ein solcher Trockner funktioniert, haben wir oben eingehend behandelt. Ebenso, was die Funktionen der jeweiligen Geräte angeht und ihre Programmvielfalt. Binnen der letzten Jahre hat sich in Bezug auf die Technik viel getan. So sind moderne Kondenstrockner nicht mehr an einen eigenen Ablauf gebunden und können frei aufgestellt werden. Ebenso entfällt der lästige Schlauch, den man aus dem Fenster hängen muss.

    Einige Kondenstrockner sind zwar teurer und verbrauchen etwas mehr als ein Ablufttrockner, doch sind sie im Haushalt oftmals die bessere Alternative. Wer ein neues Gerät anschafft, sollte in jedem Fall bemüht sein, sich vorher eingehende Gedanken um den Kauf zu machen und welches Modell es eigentlich werden soll. Mit den richtigen Bewertungen und ein paar Testberichten hat man jedoch eine gute Grundlage, an der man sich zumindest etwas orientieren kann. Von dort aus, bis zum richtigen Kondenstrockner, ist es dann nicht mehr weit.